Die Aufgabenstellung
Ein zweites Produktionswerk und das Insourcing von Kernprozessen sollten die Marktposition stärken, die Flexibilität erhöhen und die Herstellkosten senken.
Herausforderung:
Im Bestandswerk erschwerten Überschneidungen und Abhängigkeiten einen effizienten Materialfluss. Gleichzeitig lagen ein zentraler Prozess und das entsprechende Know-how seit Jahrzehnten außerhalb des Unternehmens – mit hoher Abhängigkeit und ohne Redundanz.
Herangehensweise:
• Zusammenstellung eines interdisziplinären Teams unter Einbindung aller Bereiche am Standort.
• Aufnahme sämtlicher Wertströme, Lagerbedarfe sowie Durchlauf- und Taktzeiten.
• Überprüfung der bestehenden Prozesse und Ausarbeitung konkreter Optimierungen.
• Entwicklung optimierter Wertströme für das Bestandswerk und den Neubau unter Berücksichtigung der jeweiligen Brownfield- und Greenfield-Rahmenbedingungen.
• Überarbeitung des Bestandslayouts und Entwurf des Layouts für das neue Werk.
• Ausarbeitung des Hallenkonzepts mit Genehmigungsbehörden, Baumanagement und Architekten.
• Kalkulation der Kosten für Neubau, Anlagen und Infrastruktur.
• Konzeption der erforderlichen Organisationsentwicklung.

Das Ergebnis
Das ausgearbeitete Konzept verband optimierte Wertströme mit dem Insourcing von Kernprozessen und einem Kostensenkungspotenzial von über 10 %. Kostenkalkulation und Umsetzungsplanung wurden in einer Entscheidungsvorlage zusammengeführt.

