Die Aufgabenstellung
Die Kapazität in Supply Chain und Montage sollte um mindestens 15 % steigen, um die wachsende Kundennachfrage zu bedienen.
Herausforderung:
Die Nachfrage überstieg die Möglichkeiten der bestehenden Organisation. Am Standort fehlten sowohl zusätzliche Fertigungsflächen als auch verfügbares Fachpersonal. Der Kapazitätsausbau erforderte deshalb eine Weiterentwicklung des Produktionsnetzwerks und der Lieferkette.
Herangehensweise:
• Verlagerung bestehender Montagelinien an einen Auslandsstandort.
• Aufbau einer strategischen, standortübergreifenden Produktionsplanung zur Unterstützung des Anlaufs und zur Standardisierung zwischen den Standorten.
• Beschaffung teilautomatisierter Montagelinien zur Reduktion des Personalbedarfs bei gleichzeitiger Steigerung von Kapazität und Produktivität.
• Ausbau der Lieferantenentwicklung zur Unterstützung bei Kapazitäts- und Qualitätsthemen.
• Diversifizierung der Lieferkette durch den gezielten Aufbau zusätzlicher Lieferanten.
• Einführung eines Fertigungsplanungscockpits zur optimierten Anlagenbelegung.
• Etablierung einer Design-to-Cost-Plattform zwischen Konstruktion und Lieferanten, um Bauteile auf die Fertigungsanforderungen der Lieferanten abzustimmen.

Das Ergebnis
Die Gesamtkapazität in Supply Chain und Montage wurde um über 20 % erhöht. Gleichzeitig stiegen Produktivität und Ausbringung. Die engere Standortzusammenarbeit schuf Synergien; in der Lieferkette verbesserten sich Kosten, Qualität und Planungsgüte deutlich.

